Wir sind MiGlobe

Christina Adomako.

Wohnort:

Düsseldorf

Herkunftsland:

Ghana

Sprachkenntnisse:

Englisch, Deutsch, Französisch, Twi, Ga, Fante, Spanisch

Beruf:

Journalistin, Bildungsreferentin, Fachpromotorin für Empowerment und interkulturelle Öffnung

Netzwerke zu Vereinen, Organisationen und Kommunen:

– Im Inland: Eine Welt Forum Düsseldorf e.V., Neue deutsche Medienmacher, Neue Deutsche Organisation, Mosaik e.V., Edda e.V., Enije for Afrika e.V. u.v.a.
– Im Ausland: u.a. zu Institutionen und Entscheidern in Ghana, Uganda und Tansania, z.B. zur Ghana Journalists Association, Participatory Development Associates PDA Ghana und zu Action Aid Tanzania


Ich bin bei MiGlobe, weil:

ein gesellschaftlicher Wandel nur stattfinden kann, wenn sich Bürgerinnen und Bürger aus allen Bereichen der Gesellschaft beteiligen. Das bedeutet, dass alle hier lebende Menschen, egal welcher Herkunft, sich einbringen (dürfen) müssen, um an gesellschaftlichen Entwicklungen mitzuwirken.


An der interkulturellen Ausrichtung der kommunalen Entwicklungspolitik interessiert mich insbesondere:

die Einbindung bzw. Einbeziehung von Menschen unterschiedlicher Herkunft mit ihren unterschiedlichen Perspektiven und Expertisen. Wie oft scheitern gute Ideen, weil Zielgruppen nicht befragt oder in Projektplanungsprozessen nicht eingebunden wurden? Oder im Rahmen von Kooperationen die Rollen, Bedürfnisse oder Interessen unterschiedlicher Akteure nicht berücksichtigt oder richtig verstanden wurden? Eine interkulturelle Ausrichtung kann helfen, manche Fallsticke im entwicklungspolitischen Denken und Handeln zu vermeiden.


Im Folgenden ein kurzer Überblick über meine Kompetenzen und Erfahrungen, von denen Ihre Kommune profitieren kann:

die Begleitung der Stadt Solingen bei der Planung und Ausrichtung des interkulturellen Stadtfests „Leben braucht Vielfalt“ im Jahr 2016 sowie die Mitwirkung an mehreren Dialogforen – u.a. in Essen, Dinslaken, Solingen, Münster und Monheim – in denen unterschiedliche Fragestellungen diskutiert wurden, wie z.B. die Frage, wie die Kreativwirtschaft sich entwicklungspolitisch mehr öffnen oder wie der Umweltgedanke bei migrantischen Vereinen gestärkt werden könnte.



Ich engagiere mich zudem bei/für:

aktiv im Vorstand des Eine Welt Forums Düsseldorf, dem  Netzwerk für Entwicklungszusammenarbeit in der Landeshauptstadt Düsseldorf. Wir koordinieren und betreuen die Aktivitäten von zahlreichen Initiativen, Gruppen und Vereinen, führen jedes Jahr die Eine-Welt-Tage durch und setzen uns für den Fairen Handel ein. Auch bei den Neuen deutschen Medienmachern bin ich im Vorstand aktiv. Wir setzen uns für mehr Vielfalt in den Medien ein. Unser Ziel ist den Anteil an Menschen mit Migrationsgeschichte in den Medienhäusern zu erhöhen, da nur dadurch eine differenziertere Berichterstattung gelingen kann. Wir wollen dazu beitragen, dass Vielfalt und interkulturelle Kompetenz in der Medienlandschaft stärker wertgeschätzt und gefördert wird. Auch setzen wir uns für eine diskriminierungsfreie Sprache in den Medien ein. Zudem engagiere ich mich beim interkulturellen Verein Mosaik e.V. in Düsseldorf und bin seit 2013 Dialogbegleiterin bei den jährlichen Dialogtagen, die nach niederländischem Vorbild in der Landeshauptstadt ausgerichtet werden. Hierbei geht es darum, unterschiedliche Gesprächspartner, die sich sonst nicht unbedingt begegnen würden, an einen Tisch einzuladen, wo sie im direkten Dialog miteinander ihre Sichtweisen teilen und andere Sichtweisen erfahren können. Denn einen gelungenen interkulturellen Austausch kann man nur fördern, wenn man miteinander statt übereinander spricht.






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Christina Adomako.

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